Wohnen im Prinz-Eugen-Park, München
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Wettbewerb Wohnen im Prinz-Eugen-Park, München

Drei Baufelder (W1, W2, W9) des ehemaligen Kasernengeländes wurden basierend auf dem Bebauungsplan beplant.

Hierbei wird der Quartiersplatz im Inneren des Prinz-Eugen-Parks mit einem siebengeschossigen Wohnturm markiert und eine lineare fünfgeschossige Wohnzeile und ein dreigeschossiger Querbau definieren den westlichen Wohncluster des Baufelds W9.

Die offenen Hof- und Blockrandstrukturen der Baufelder WA 1 und WA 2 bilden wohlproportionierte und dank Schallschutzbebauung entlang der Cosimastraße ruhige Innenhöfe mit hoher Aufenthaltsqualität.

Skulptural ausgeformte Loggien akzentuieren den Wohnturm und setzen ein expressives Zeichen am Quartiersplatz. Durch den Versatz von vorspringenden, strukturierten Erker- und Fensterelementen im Wechsel mit ruhigen Lochfassaden entsteht ein abwechslungsreiches Fassadenspiel der Wohngebäude. Die Kindertagesstätten werden in klarer kubischer Formensprache ablesbar in die Wohnbebauung integriert.

Der gemeinschaftlich nutzbare Freiraum erhält gemäß Gestaltungsleitfaden ein gartenartiges Ambiente: Pflanzflächen, Spiel- und Sitzbereiche verbinden sich zu einer vielfältig nutzbaren Landschaft mit Nischen und Binnenräumen für verschiedene Nutzergruppen. Spielangebote sind als Teil der Gesamtgestaltung integriert und bringen so die verschiedenen Altersgruppen der Anwohner miteinander in Kontakt. Dachgärten auf dem westlichen Gebäuderiegel dienen dem gemeinschaftlichen Gärtnern: kleinteilige Beetstrukturen können von interessierten Anwohnern individuell in Pflege genommen oder durch die Hausgemeinschaft dauerhaft begrünt werden.

Visualisierung ©Paul Trakies